Clans, Enteignungen, Judenhass.
Wer für den Machterhalt seine Grundsätze opfert, macht sich unglaubwürdig. Das gilt für die Freiheit des Eigentums ebenso wie für den Kampf gegen Antisemitismus und organisierte Kriminalität.
In Berlin sucht die SPD die Zusammenarbeit mit der Linkspartei. Enteignungen und Verstaatlichungen stehen im Raum, während der Umgang mit antisemitischen Positionen klare Haltung verlangt. Für uns als FDP Rheinland-Pfalz ist klar: Freiheit, Eigentum und das Existenzrecht Israels sind nicht verhandelbar.
Unser Appell an CDU und SPD:
Die SPD muss zeigen, dass ihr Bekenntnis zum Schutz jüdischen Lebens mehr ist als ein Lippenbekenntnis. Wer Antisemitismus ernsthaft bekämpfen will, darf antisemitischen Positionen keinen politischen Raum geben und muss sich unmissverständlich von ihnen distanzieren. Ebenso wenig darf die SPD Enteignungen und Verstaatlichungen den Weg ebnen.
Auch die CDU muss sich bewusst machen, mit wem sie zusammenarbeitet. Von einem Koalitionspartner kann man eine klare Haltung verlangen. Koalitionsfrieden darf nicht bedeuten, dass man bei Enteignungen, Antisemitismus oder dem Schutz des Rechtsstaats die eigenen Grundsätze über Bord wirft. Koalitionsfrieden ist kein Wert an sich. Wer aus Machtinteresse alles hinnimmt, macht sich zum Komplizen einer Politik, die den eigenen Überzeugungen widerspricht.
Wer die Zusammenarbeit mit der Berliner Linkspartei sucht, hat keinerlei Argument mehr, die Zusammenarbeit anderer mit der AfD zu kritisieren. Wer bei den einen großzügig über Grundsatzfragen hinweggeht und bei den anderen die Brandmauer beschwört, betreibt politische Doppelmoral.
Für uns als FDP Rheinland-Pfalz sind die Maßstäbe klar: die Freiheit des Eigentums, die soziale Marktwirtschaft, das Existenzrecht Israels, der Schutz jüdischen Lebens und ein starker Rechtsstaat. Auch bei Clan- und organisierter Kriminalität darf der Staat nicht aus politischer Bequemlichkeit zurückweichen.
Grundsätze zählen nicht dann, wenn sie bequem sind. Sie zählen dann, wenn es politisch etwas kostet, für sie einzustehen.
Fotos von FDP Rheinland-Pfalz Beitrag
· FDP Rheinland-Pfalz